Zum Inhalt springen
Terminvereinbarung021 63 61 222 Termin vereinbaren

Augenklinik / Patienteninformationen

Altersbedingte Makuladegeneration, AMD

Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine degenerative Erkrankung, die weltweit zu den häufigsten Ursachen einer Sehverschlechterung in der Bevölkerung zählt. Die Erkrankung tritt häufiger in der Bevölkerungsgruppe über 50 Jahren auf.

Makuladegeneration
Makuladegeneration

Die Diagnose der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) wird gestellt durch:

Untersuchung des Augenhintergrunds

OCT-Diagnostik

FA, die Fluoreszeinangiografie

Welchen Teil des Auges betrifft sie und welche Symptome gibt es?

Die Erkrankung betrifft am Augenhintergrund den Bereich der Makula. Die Makula oder der gelbe Fleck ist der empfindlichste Teil der Netzhaut, der für das zentrale Sehen verantwortlich ist (für das Lesen, das Erkennen feiner Einzelheiten, das Farbensehen und Ähnliches). Mit dem Auftreten dieser Erkrankung kommt es zum Verlust des zentralen Sehens.

Risikofaktoren für die Entstehung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD)

Das Alter des Patienten, die ethnische Zugehörigkeit und genetische Faktoren spielen eine sehr wichtige Rolle bei der Entwicklung der Erkrankung. Das Rauchen gilt ebenfalls als eine der wichtigen vermeidbaren Ursachen.

Formen der AMD

Es gibt zwei Formen dieser Erkrankung:

Die trockene Form, an der 90 Prozent der Patienten leiden und die durch die Bildung gelblicher Ablagerungen (Drusen) am Augenhintergrund gekennzeichnet ist. Im weiteren Verlauf kann sie zu einer Atrophie im Bereich der Makula mit schwerer Beeinträchtigung des zentralen Sehens führen.

Die feuchte Form, die sich auch aus der vorherigen Form entwickeln kann. Diese Form ist für die Sehfunktion ernster, glücklicherweise aber seltener. Sie ist durch die Entwicklung neuer Blutgefäße gekennzeichnet, die bluten und Flüssigkeit in die Makula abgeben, was von der Bildung von Narbengewebe und dem Verlust des Sehvermögens begleitet wird.

Wann sollten Sie sich beim Augenarzt vorstellen?

Eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung sollte ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich durchgeführt werden.

Symptome, die der Patient hat:

Verschwommenes Sehen (Abnahme der zentralen Sehschärfe), Verzerrung der betrachteten Bilder, Vergrößerung oder Verkleinerung der wahrgenommenen Gegenstände und schlechteres Farbensehen.

Behandlung

Das Vorgehen bei der Behandlung hängt von der Form der Erkrankung ab.

Die feuchte Form bedeutet die intraokulare Anwendung von Anti-VEGF-Medikamenten (Avastin, Eylea, Vabysmo). Diese Medikamente werden im Operationssaal vom Augenarzt verabreicht und verhindern die Entwicklung neu gebildeter Blutgefäße und den Austritt von Flüssigkeit aus ihnen. Bei der trockenen Form haben große Studien gezeigt, dass die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitamin C, Vitamin E, Betakarotin, Zink, Kupfer, Lutein und Zeaxanthin das Risiko für die Entstehung der feuchten Form senken kann.

Verordnung von Low-Vision-Hilfsmitteln, also besonderer Lupen und Systeme, die eine gewisse Rehabilitation der Sehfunktion ermöglichen. Diese winzigen teleskopischen Systeme werden bei ausgewählten Patienten mit beeinträchtigter Sehfunktion auf beiden Augen in eine Sehhilfe (Brille) eingebaut.

Terminvereinbarung

Sie sind unsicher, welche Untersuchung Sie benötigen?

Beschreiben Sie uns Ihre Beschwerden. Unser Team hilft Ihnen, die passende erste Untersuchung zu vereinbaren.