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Augenklinik / Patienteninformationen

Operative Behandlung der Alterssichtigkeit (Supracor)

Informationen zur Untersuchung, Diagnostik und zu den möglichen nächsten Schritten in der Klinik VIDAR-ORASIS SWISS.

Durchführung der Laserkorrektur der Fehlsichtigkeit
Durchführung der Laserkorrektur der Fehlsichtigkeit

Die Supracor-Methode, ein Laserverfahren zur Korrektur der Sehkraft in der Nähe (Lesen)

Die operative Laserkorrektur der Fehlsichtigkeit wird seit 25 Jahren weltweit und auch bei uns erfolgreich durchgeführt. Sie bedeutet den Einsatz eines Excimerlasers zur Korrektur der Fehlsichtigkeit in der Ferne, also von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus. In diesem Sinn werden am häufigsten zwei Verfahren durchgeführt, LASIK und PRK. Das sind zwei sehr erfolgreiche und sichere Verfahren, mit denen man sich von der Brille für die Ferne befreit. Ein Nachteil dieser Verfahren ist jedoch, dass sich mit ihnen bei Personen über 45 Jahren die Fehlsichtigkeit in der Nähe (Presbyopie) nicht korrigieren lässt, das heißt, man kann sich nicht von der Lesebrille befreien. Um auch dieses Problem zu lösen, wurde in der Laserchirurgie der Fehlsichtigkeit die neueste Generation von Excimerlasern entwickelt (der Teneo Laser), dessen Wirkung das Hornhautgewebe so umformt, dass im optischen Sinn eine Multifokalität der Hornhaut erreicht wird, sodass bei einer Person in einem Eingriff sowohl die Fehlsichtigkeit in der Ferne als auch in der Nähe korrigiert werden kann. Dieses neue Verfahren heißt Supracor-Methode.

Durchführung der Supracor-Methode

Die Supracor-Methode wird ähnlich wie die LASIK-Methode durchgeführt. In Tropfanästhesie wird zuerst mit einem Femtosekundenlaser eine dünne oberflächliche Hornhautschicht abgetrennt, der sogenannte Flap. Danach wird der Flap angehoben und darunter wird mit dem Teneo Excimerlaser das Hornhautstroma umgeformt, und in nur etwa 10 Sekunden, je nach Höhe der Dioptrienzahl, wird die Korrektur sowohl für die Ferne als auch für die Nähe durchgeführt. Anschließend wird der Flap wieder an seinen Platz gebracht und sitzt sehr schnell stabil. Es werden antibiotische Tropfen verabreicht, und manchmal wird nach Einschätzung des Chirurgen eine therapeutische Kontaktlinse eingesetzt, die am Tag nach dem Eingriff entfernt wird.

TENEO Excimerlaser in der Klinik VIDAR-ORASIS SWISS
TENEO Excimerlaser in der Klinik VIDAR-ORASIS SWISS

Wer ist Kandidat für die Supracor-Methode

Jede Person über 45 Jahre, die eine Lesebrille trägt und nicht an schwereren Augenerkrankungen oder schwereren Allgemeinerkrankungen leidet, ist Kandidat für die Supracor-Methode, unter der Voraussetzung, dass ihre Hornhaut regelmäßig aufgebaut ist, also eine ausreichende Dicke hat. Das wird durch die Aufnahme der Hornhauttopografie an einem speziellen diagnostischen Gerät (Orbscan) beurteilt. Kandidat ist auch eine Person, die neben der Lesebrille auch eine Brille oder Kontaktlinsen zur Korrektur der Fehlsichtigkeit in der Ferne verwendet (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus).

Was kann man nach einem Eingriff mit der Supracor-Methode erwarten

Die Supracor-Methode ist ein erfolgreiches und sicheres Verfahren. Ihre Wirkung im Sinn der Korrektur der Fehlsichtigkeit in der Nähe ist so, dass die Person unmittelbar nach dem Ende des Eingriffs auch die kleinste Schrift in der Nähe lesen kann. Wenn neben der Korrektur für die Nähe auch die Fehlsichtigkeit für die Ferne korrigiert wird, ist das Erreichen der vollen Sehschärfe in der Ferne etwas verzögert, und meist sind nach dem Eingriff einige Monate nötig, bis die volle Sehschärfe in der Ferne erreicht ist. Einige Tage nach dem Supracor-Eingriff kann die Person ein Brennen in den Augen verspüren, was durch die postoperative Anwendung von künstlichen Tränen und antibiotischen Tropfen behoben wird.

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