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Augenklinik / Patienteninformationen

Operative Behandlung des Keratokonus

Der Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut, bei der das Hornhautgewebe seine Festigkeit verliert, eine kegelförmige Gestalt annimmt und dünner wird, was zu einem irregulären Astigmatismus und in der Folge zu einer Verschlechterung des Sehvermögens führt.

Aufnahme der Hornhaut in der Klinik VIDAR-ORASIS SWISS
Präzise Aufnahme der Hornhaut in der Klinik VIDAR-ORASIS SWISS.

Wenn der Keratokonus fortschreitet und eine stärkere Ausdünnung der Hornhaut droht, dann ist es notwendig, eine der chirurgischen Methoden durchzuführen, mit der die Hornhaut gefestigt („zementiert“) und ihre weitere Ausdünnung verhindert wird.

  1. Corneal cross-linking (CXL) ist eine chirurgische Methode, die wir anwenden, wenn sich die Krankheit in der Phase der Progression befindet und wenn noch eine bestimmte Dicke des Gewebes für diesen Eingriff vorhanden ist. Durch die Wirkung einer Lösung von Vitamin B2 und spezieller UV Lampen schaffen wir „Querverbindungen-crosslinks“ im Grundnetz der Kollagenfasern, und damit verstärken wir die biomechanische Widerstandsfähigkeit der Hornhaut.
  2. Wenn die Hornhaut narbig verändert ist, dann gehen wir zu dem operativen Verfahren über, das Keratoplastik genannt wird. Wir entfernen das erkrankte Gewebe der Hornhaut und ersetzen es durch Spendergewebe in voller Dicke (perforierende Keratoplastik). In letzter Zeit wird auch der Zugang der lamellären Keratoplastik (DALK) in besonders ausgewählten Fällen verwendet.

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