Glaukomchirurgie
Glaukomoperationen
Überblick über chirurgische und laserbasierte Verfahren, die je nach Glaukomform, Anatomie des Auges und Ansprechen auf die bisherige Behandlung eingesetzt werden.

GLAUKOMCHIRURGISCHE EINGRIFFE
Trabekulektomie gilt als Goldstandard in der Glaukomchirurgie. Eine wirksame Senkung des Augeninnendrucks (IOD) wird durch die Anlage einer kleinen Öffnung in der Lederhaut an der Linie ihres Übergangs zur Hornhaut des Auges erreicht. Die Öffnung ist nicht sichtbar und liegt unter dem Oberlid. Die Trabekulektomie ist beim Offenwinkelglaukom und beim Engwinkelglaukom in jenen Fällen möglich, in denen Antiglaukom-Tropfen den IOD nicht ausreichend senken können und Eingriffe wie die Laser-Trabekuloplastik oder die Laser-Iridotomie beim Patienten bereits durchgeführt wurden oder aus bestimmten Gründen einer davon nicht durchgeführt werden kann. Die Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, die Erholung dauert etwa einen Monat und umfasst das Eintropfen von Augentropfen. Der Patient wird unmittelbar nach dem Eingriff nach Hause entlassen.
Trabekulektomie mit Filtrationsimplantat vom Typ des eXpress Shunts ist in jenen Fällen möglich, in denen eine besser vorhersehbare Senkung des Augeninnendrucks (IOD) nach der Operation angestrebt wird oder nach einer Trabekulektomie, bei der es zu einem erneuten Anstieg des IOD gekommen ist. Die Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, die Erholung dauert etwa einen Monat und umfasst das Eintropfen von Augentropfen. Der Patient wird unmittelbar nach dem Eingriff nach Hause entlassen.
Die Laser-Trabekuloplastik ist ein schmerzloser Eingriff ohne Erweiterung der Pupillen, der einige Minuten dauert und ambulant unter Verwendung eines örtlichen Betäubungsmittels in Tropfenform durchgeführt wird. Vor dem Eingriff wird bei der Glaukomuntersuchung festgestellt, ob die Art des Glaukoms, die der Patient hat, sowie die Anatomie des Auges selbst es ermöglichen, diese Art von Eingriff durchzuführen.
Die Laser-Iridotomie ist ein schmerzloser Eingriff, der bei Patienten mit Engwinkelglaukom in sorgfältig ausgewählten Fällen durchgeführt wird. Nach vorheriger Vorbereitung des Patienten dauert der Eingriff selbst einige Minuten und wird ambulant unter Verwendung eines örtlichen Betäubungsmittels in Tropfenform durchgeführt.
Die Kryo-Anämisierung des Ziliarkörpers ist ein chirurgischer Eingriff für dekompensierte Formen des Glaukoms, bei denen die Therapie mit Tropfen keine Wirkung mehr auf die Senkung des Augeninnendrucks hat und andere chirurgische Eingriffe bereits durchgeführt wurden oder nicht durchgeführt werden können. Dieser Eingriff wird nur bei Patienten durchgeführt, die als Folge einer Schädigung des Sehnervs durch das Glaukom eine sehr geringe Sehschärfe haben.
Terminvereinbarung
Sie sind unsicher, welche Untersuchung Sie benötigen?
Beschreiben Sie uns Ihre Beschwerden. Unser Team hilft Ihnen, die passende erste Untersuchung zu vereinbaren.